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Ev. Kinder- und Jugendheim Probsthof

Individualpädagogische stationäre Betreuungen

Kurzbeschreibung

Die Ev. Kinder- und Jugendheim Probsthof GmbH verfügt seit August 2005 über das Angebot der individualpädagogischen, stationären Betreuung an ausgewählten Standorten im  europäischen Ausland. Unsere Projektstellen befinden sich in Portugal/Algare sowie in der angrenzenden Region Alentejo.
Damit bieten wir eine intensive sozialpädagogische Einzelfallhilfe nach §§ 27, 34, 35, SGB8 mit Elementen der Erlebnispädagogik.

Als zusätzliches Angebot gilt die Betreuung von Kindern/ Jugendlichen, bei denen es darum geht, in vorab zeitlich eng begrenzten Aufenthalten von drei bis zu sechs Monaten (Krisenintervention/ Time-out) Ziel orientiert am Handlungsbedarf zu arbeiten.
Unser individualpädagogisches Betreuungsangebot richtet sich an Kinder- und Jugendliche in der Regel im Alter von 8 - 18 Jahren, deren Verhaltensauffälligkeiten und Entwicklungsstörungen extrem vielfältig und gravierend sind, wo keine anderen Möglichkeiten mehr greifen oder geboten werden können und ein "kulturell gesellschaftlicher Bruch" sinnvoll und notwendig für deren weitere gesunde Entwicklung erscheint.

Der Prozess der Erfahrung einer anderen Kultur, die besonderen geographischen, sozialen und natürlichen Bedingungen des Gastlandes, sowie das hohe aufeinander angewiesen sein zwischen Betreuer und Betreuten in einer fremdsprachigen Umgebung kann hier positiv genutzt werden. Ausschlusskriterien, wie z.B. schwere Straffälligkeit, müssen im Einzelfall individuell geprüft und entschieden werden.

Für Kinder und Jugendliche, die eine individualpädagogische Maßnahme im Gastland abgeschlossen haben und bei denen eine Rückführung in das häusliche Umfeld nicht möglich ist, bietet der Probsthof grundsätzlich qualifizierte Anschlussbetreuungsformen in Deutschland. Ziel ist die Wiedereingliederung in ein tragfähiges, soziales Umfeld.

Erforderliche Handlungsprozesse

Wird im Rahmen der Hilfeplanung eine individualpädagogische Maßnahme angedacht, beginnt die Vorbereitung dessen in Deutschland. Es erfolgt keine Aufnahme gegen den Willen des Kindes/Jugendlichen, seine Mitwirkung ist unabdinglich.

Ausgehend von einem situativen Arbeitsansatz (Verbindung von sozialem und sachbezogenem Lernen) wird vor Ort gemeinsam mit dem Kind/ Jugendlichen, unter Berücksichtigung seiner Ressourcen, ein entwicklungsfördernder Lebensraum geschaffen. Elemente wie Tagesstruktur, Training des Sozialverhaltens, Gruppenangebote, Einübung alltagspraktischer Fähigkeiten, Spiel- und Freizeitgestaltung, Hinführung zu einer altersgemäßen Lebensführung sind Teile der Entwicklungsplanung.

Vor Ablauf der Maßnahme im Gastland wird die Rückführung des Kindes/ Jugendlichen von dort aus vorbereitet. In einer erneuten Hilfeplanung, an dem Bezugsbetreuer/innen, Koordination vor Ort, Bereichsleitung des Probsthofs, Jugendamt, Eltern oder Vormund und Kind/ Jugendliche/r teilnehmen, werden Möglichkeiten der Weiterentwicklung erarbeitet (z. B. weiterführende Schulen, Suche einer Lehrstelle, geeignete Wohnform etc.), sodass bei der Rückkehr kein "Leerlauf" entsteht.

Die Mitarbeiter/innen

Die Kinder/ Jugendlichen werden in einem intakten qualifizierten Umfeld (Gastelternfamilie) über einen bestimmten Zeitraum betreut.
In dieser Wohnform leben und arbeiten in der Regel zwei pädagogische Mitarbeiter/innen (davon eine pädagogische Fachkraft) in dem gleichen Haus(halt), wie die Kinder-und Jugendlichen.
Den individuellen Bedürfnissen und komplexen Problemlagen der zu Betreuenden, begegnen die Mitarbeiter/innen mit einer Grundhaltung, welche geprägt ist durch eine authentische Betreuerpersönlichkeit in Verbindung mit einem hohen Maß an Fachlichkeit, getragen von dem Netzwerk unserer Einrichtung.
Vor Ort findet eine intensive Fachbegleitung und Fachberatung durch die Koordinatorin, in enger Abstimmung mit der zuständigen Bereichsleiterin des Probsthofs statt.

Alle Betreuer/innen werden dazu verpflichtet regelmäßige Supervisionen, sowie Fortbildungen in Anspruch zu nehmen.
Auf fachdienstübergreifende Mitarbeiter/innen für ergänzende Hilfen in den Standorten kann zurückgegriffen werden.

 

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