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Ev. Kinder- und Jugendheim Probsthof

Elterntraining 12.11.2013

Mein Kind hört nicht auf mich !
Manchmal bin ich mit meinem Latein am Ende !
Manchmal verstehe ich nicht, was mein Kind will !
Manchmal versteht mein Kind nicht, was ich will !
Immer wieder streiten wir über scheinbare Kleinigkeiten !
Manchmal bin ich so wütend, da könnte ich…. … !


Der Probsthof hat sein erstes bereichsübergreifendes Elterntraining durchgeführt.

An 7 aufeinander folgenden Abenden zu je 2 Zeitstunden von September – November 2013 trafen sich mehrere Eltern aus unterschiedlichen Bereichen des Probsthofes, um sich mit Themen der Erziehung ihrer Kinder auseinanderzusetzen.

Das Elterntraining wurde von 2 langjährigen Mitarbeiterinnen des Probsthofes - Christiane Schikora (Tagesgruppe Asbach) und Sandra Wigge, (Pädagogische Ambulanz) – geleitet.

Frau Schikora und Frau Wigge haben das Konzept entworfen, da sie in ihrer Arbeit mit Eltern und Familiensystemen immer wieder festgestellt haben, dass die Eltern häufig mit ähnlichen Problemstellungen zu kämpfen, oftmals das Gefühl haben, in der Erziehung ihrer Kinder versagt zu haben und nicht wissen, dass es vielen Eltern ähnlich geht.

Frau Schikora und Frau Wigge sagen: “Wir gehen davon aus, dass jedes Elternteil viele bisher ungenutzte Stärken hat, die dabei helfen, bei hocheskalierenden Konflikten rechtzeitig auszusteigen, das Erleben von Hilflosigkeit zu reduzieren und wieder mehr Sicherheit in der Erziehung ihrer Kinder erlangen können“.

Die Struktur des Trainings war bei jedem Abend gleichbleibend. Einer Einleitung ins Thema folgte eine Gruppenarbeit sowie das Zusammentragen von Arbeitsergebnissen ins Gesamtplenum. Durch eine Wochenaufgabe hatten die Eltern die Möglichkeit, das neu erworbene Wissen direkt in ihrem Erziehungsalltag auszuprobieren.


Konkret wurde zu folgenden Themenschwerpunkten gearbeitet:

1. und 2. Abend zum Thema: Elterliche Präsenz

3. Abend: Ich- Botschaften

4. Abend: Verbale und nonverbale Kommunikation

5. Abend: Widerstandsfähigkeit wiederentdecken

6. Abend: Wut und „Knöpfe“

7. Abend: Beziehungsgesten


Das Training hat einen Selbsthilfecharakter und soll den Eltern die Möglichkeit geben, in einem geschützten Rahmen aus der Isolation herauszutreten und mit anderen Vätern und Müttern zusammenzukommen.

Für die Teilnehmer ist es möglich, sich mit anderen Eltern auszutauschen und neue Wege zu entdecken, wie ihr Familienalltag harmonischer und gelassener miteinander gelingen kann.

Die Teilnehmer können unterschiedliche Perspektiven einnehmen, ihre Fähigkeiten neu entdecken und Lösungsstrategien für den Erziehungsalltag entwickeln.

Falls dieser Artikel Ihr Interesse geweckt hat, können Sie sich gerne für detaillierte Informationen an die Mitarbeiterinnen wenden:

Frau Wigge      Eine Email schreiben
Frau Schikora   Eine Email schreiben

 


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