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Aktuelle Seite: Stationär / Kurzinformation zur AW Dollendorf
Ev. Kinder- und Jugendheim Probsthof

Kurzinformation zur AW Dollendorf

Schulpädagogische Förderung:

Die enge Kooperation mit den Schulen ermöglicht uns direktes Reagieren auf Schwierigkeiten in der Schule, so dass wir gemeinsam nach Lösungswegen suchen können, die oft auf das betreffende Kind individuell abgestimmt werden.

Während der täglichen, festgelegten Hausaufgaben- und Lernzeit werden die Kinder bei der Erledigung ihrer Hausaufgaben von den Mitarbeitern unterstützt und bei besonderen Lerndefiziten speziell gefördert. Ggf. wird dies von externen Lerninstituten übernommen. Zur schulischen Förderung gehört nicht nur die Erbringung von Leistung, sondern auch die Vollständigkeit der Materialien und der tägliche Gang zur Schule, was wir jeden Tag aufs Neue üben, bis die Kinder diese Aufgaben sukzessive selbstständig übernehmen können.

Da viele der uns anvertrauten Kinder in der Schule sehr viele negative Erfahrungen gemacht haben, ist es uns ein besonderes Anliegen ihnen den Spaß in den Schulalltag zurück zu bringen und positive Entwicklungen herauszuheben. Das Bild von Schule, dass bei vielen Jugendlichen negativ besetzt ist, kann so im Laufe der Zeit in ein positives umgewandelt werden: Schule kann Spaß machen, auf erbrachte Leistungen und gutes Sozialverhalten kann man stolz sein!

Freizeitpädagogische Anleitung :

Vielen der bei uns wohnenden Kinder fällt es schwer ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten. Wir leiten die Kinder darin an ihre Freizeit ausgewogen auszuflillen. Die Kinder und Jugendlichen sind alle in das ortsnahe Vereinsleben eingebunden. Hier erleben die Kinder nicht nur Erfolgserlebnisse, sondern lernen auch Gleichaltrige kennen. Die Entwicklung von Freundschaften ist eine der großen Aufgaben im Kindes- und Jugendalter, wird deshalb von uns unterstützt und fokussiert. Natürlich gehört zur Freizeitgestaltung auch der GameBoy, das ,,chillen" und der Fernseher – in angemessenem Maße.

Bildung und Sozialkompetenz:

Auch wenn der Alltag viel von der Schule beeinflusst wird, bedeutet Leben bei uns auch noch etwas Anderes. Denn Bildung meint nicht nur Wissenserwerb, sondern auch Ausbildung von sozialer Kompetenz, die zur aktiven Teilhabe am gesellschaftlichen Leben befähigt. Viele der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen benötigen auch in der realistischen Eigen- und Fremdwahrnehmung besondere Unterstützung. Kopf und Gefühl in Einklang zu bringen fällt nicht immer leicht. Wir helfen ihnen, Schwächen und Stärken zu erkennen und einzugestehen bzw. auszubauen Gefühle und Grenzen wahrzunehmen und einzuhalten.

Alltagspädagogik:

Erziehung geschieht überwiegend im Alltag. Hier werden gemeinsame Aktivitäten geplant, die Wohnung zusammen gestaltet, Pflichten und Verantwortung übernommen. Klare Regeln und Strukturen geben den Kindern Sicherheit und bieten Orientierung. Die Mitarbeiter gestalten den Alltag so, dass die Kinder sich angenommen und wohl fühlen können und die Möglichkeit haben sich entsprechend ihren Möglichkeiten zu entwickeln. Die Kinder äußern ihre Wünsche und Bedürfnisse und tragen so aktiv an der Alltagsgestaltung bei.

Elternarbeit:

Elternarbeit liegt uns besonders am Herzen und ist gekennzeichnet durch eine Kooperation zwischen den Eltern und uns zu Gunsten der Kinder. Dies ist für die Entwicklung der Kinder deshalb so wichtig, da sie erleben, dass Familie und Gruppe sich ergänzen, an seinem Wohl interessiert sind und sich wechselseitig bereichern. Da die Eltern den größten Einfluss auf ihre Kinder haben kann unsere Arbeit nicht ohne intensive Zusammenarbeit mit den Eltern
funktionieren.

Für eine gute Kooperation mit den Eltern sind Grundhaltungen wie Offenheit, Geduld, Akzeptanz, Kontaktfreude, Toleranz, Vertrauen und Dialogbereitschaft unverzichtbar.
Dementsprechend fußt unsere Elternarbeit auf dem Dialog. Wir stehen jederzeit telefonisch und persönlich zur Verfügung.

Wir sind immer offen für Anregungen der Eltern und stehen ihnen beratend und unterstützend zur Seite (ADHS-Elterntraining). Gemeinsam wird das Verhalten des jeweiligen Kindes reflektiert, die Ursachen von Problemen abgeklärt und geeignete Lösungsmöglichkeiten gesucht. Dann werden erzieherische Maßnahmen gegenüber dem Kind abgestimmt.

 

Kontakt

Bereichsleiter stationär
Knut Böhringer

 

 

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