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Aktuelle Seite: Teilstationär / Weitere Informationen 5-Tage-Gruppe
Ev. Kinder- und Jugendheim Probsthof

Kurzbeschreibung

Die Ev. Kinder- und Jugendheim Probsthof GmbH bietet als familienergänzende Hilfe mit der 5- Tage- Unterbringung ein besonderes Angebot für den Einzugsbereich Bonn, Rhein- Sieg - Kreis und Neuwied an.

Auf der Grundlage des SGB VIII §27 und §34 sollen Kinder und deren Eltern eine Form der Hilfestellung erfahren, die perspektivisch zur Verbesserung der Erziehungsbedingungen in der Herkunftsfamilie führen wird, eine weitgreifendere stationäre Unterbringung vermeidet, sowie eine Reintegration in die Familie schnellstmöglich zum Ziel hat.

Die Eltern verbleiben grundsätzlich in der Verantwortung und sind an allen, ihre Kinder betreffenden Planungen, beteiligt.

Rahmenbedingungen

Die Kinder und Jugendlichen im Alter von 6- 18 Jahren verweilen von Sonntag bis Freitag auf der Gruppe.

Die An- und Abreise soll von den Eltern organisiert und möglichst begleitet werden. Für Mädchen die einem besonderen Schutz bedürfen, gibt es die Möglichkeit der 5- Tage- Unterbringung in unserer Mädchenaußenwohngruppe.

Methoden

Die Unterbringung des Kindes während der Woche stellt eine teilweise Entlastung aus der täglichen Erziehungsarbeit für die Sorgeberechtigten dar.

In der wöchentlich wiederkehrenden Auseinandersetzung ist die Entwicklung einer Bereitschaft zur aktiven Zusammenarbeit zwischen Eltern und der für das Familiensystem verantwortlichen Bezugsperson ein wesentlicher Aspekt.

Vorhandene Ressourcen und Erziehungskompetenzen sind wichtige Grundvoraussetzungen, um die Elternrolle zu stärken, zu erweitern und mit der notwendigen Hilfestellung mittelfristig dem Kind eine adäquate Entwicklungsmöglichkeit im familiären Rahmen bieten zu können. Hierbei werden auch die systemischen Zusammenhänge erörtert und in den Blick genommen. Daher ist eine ausführliche Anamneseerhebung unerlässlich.

Im Mittelpunkt der Elternberatung steht aber auch die unmittelbare Reflexion der aktuellen Lebenssituation. Die konkrete Erziehungsberatung bietet handlungsorientierte Konfliktlösungsstrategien an und kann mit Hilfe von Hospitationen konkretisiert werden.

Auf der Grundlage individueller Erziehungsplanungsgespräche, Erziehungsberichten sowie der vorherigen Beobachtungs- und Orientierungsphase soll eine Umfeld geschaffen werden, in dem Entwicklungsverzögerungen aufgearbeitet, befriedigende Verhaltensmuster ermöglicht und Defizite im sozialen, kognitiven, motorischen und emotionalen Bereich aufgegriffen und positiv beeinflusst werden können.

Netzwerkarbeit

Eine intensive Zusammenarbeit mit den externen Stellen, wie Kinder- und Jugendpsychiater, Schule, Arbeitsamt und berufsbildenden Maßnahmen ist ebenfalls ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit.

Auch innerhalb der Einrichtung besteht die Möglichkeit, sich bereichsübergreifend (z.B. durch die pädagogische Ambulanz) zu unterstützen und zusätzliche Hilfen in Anspruch zu nehmen.

 

 

Kontakt

Bereichsleitung
Frau Hebebrand
 

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